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Erwin RommelDie Anfang der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts erbaute „Ständige Truppenunterkunft“ in Dornstadt wird am 12. Juni 1965 auf den Namen Rommel-Kaserne getauft. Benannt nach Erwin Rommel, der am 15. November 1891 im württembergischen Heidenheim an der Brenz das Licht der Welt erblickt hat.

Neben dieser Kaserne auf der Alb gibt es noch eine zweite in Augustdorf (Nordrhein-Westfalen), die ebenfalls an den ehemaligen Generalfeldmarschall erinnert. Eine weitere mit diesem Namen in Osterode (Niedersachsen) wurde bereits geschlossen. 

Rommels Leben als Soldat beginnt 1910. Als Fahnenjunker kommt er zum 124. Infanterieregiment im württembergischen Weingarten. Weitere Stationen sind unter anderem Ulm und Münsingen. Zu Beginn des Dritten Reiches beginnt seine  steile Karriere. In neun Jahren steigt er vom Major zum Generalfeldmarschall auf.

Während des Frankreichkrieges im Mai 1940 gelingt Rommel als Kommandeur der 7. Panzerdivision der rasche Durchbruch durch die feindlichen Verteidigungslinien. Ein Jahr später erhält er das Kommando über das deutsche Afrika-Korps übertragen, das unter seiner Führung bis Ende 1942 mit wechselndem Erfolg gegen die Briten kämpft.

Die Erstürmung von Tobruk und die Schlacht von El Alamein begründen seinen Ruhm als  Taktiker und Feldherr. Rommel geht als „Wüstenfuchs“ in die Geschichte ein. Im Sommer 1944 steigt er zum Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in Nordwestfrankreich auf. Dort erkennt der 53-Jährige die Aussichtslosigkeit des Krieges und sympathisiert mit der Widerstandsbewegung gegen Hitler.

An den Attentatsplänen auf Hitler beteiligt sich der Offizier nicht. Er plant, mit den westlichen Gegnern einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Dennoch wird Rommel in die Ereignisse und Folgen des 20. Juli 1944 verstrickt.

Hitler zwingt ihn deshalb am 14. Oktober 1944 zum Selbstmord. Der erzwungene Freitod mit Giftkapseln bewahrt Rommels Familie vor der Verurteilung durch den Volksgerichtshof und vor der Sippenhaft.

Die Wehrmacht verheimlicht vor der Öffentlichkeit die wahren Umstände des Todes. Rommel wird mit einem Staatsbegräbnis an seinem Wohnort in Herrlingen beerdigt, nicht weit von Dornstadt entfernt. Dort befindet sich noch heute sein Grab.

 

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